Referent*innen - 10. Mai

Andreas Schiemenz

Impuls: Schnell & leicht zum Fundraising Erfolg
Fundraising ist eine der schönsten Berufungen der Welt. Es gibt kaum ein Bereich, in dem der Erfolg so nahe liegt und die Zufriedenheit von Geber*innen und Nehmer*innen offensichtlich ist. Fundraising braucht Leichtigkeit und Zielstrebigkeit, braucht Motivation und Überzeugung. Und es braucht natürlich den Erfolg. Wie das Fundraising leicht und erfolgreich gestaltet werden kann, erklärt Fundraising-Experte Andreas Schiemenz.

 

Andreas Schiemenz von der Schomerus - Beratung für gesellschaftliches Engagement GmbH ist seit 30 Jahren im Fundraising tätig; als Strategieberater und Philanthropieberater hat er eine hohe Expertise im strategischen Fundraising und der Ansprache von Großspendern und Unternehmern. Sein Buch „Das persönliche Gespräch“ (SpringerGabler) ist ein Vertriebshandbuch für persönliche Gespräche im Fundraising.

Sherry Gröticke und Barbara Niehaus

Praxisbeispiel: Treffpunkt Suppenküche Bad Doberan
Der Treffpunkt Suppenküche lädt seit zehn Jahren zum Mittagessen und zum Mitmachen ein. Jede und jeder ist willkommen, unabhängig von Herkunft oder Religionszugehörigkeit. Dadurch entstehen vielfältige Begegnungen und es wird eine bedingungslose gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht. 
Mit diesem Konzept wurde das Doberaner Team aus 300 Projekten im startsocial-Wettbewerb 2018 als einer von 25 Bundessiegern ausgewählt. Als Gewinner erhielten sie ein Beratungsstipendium und wurden vier Monate von erfahrenen Fach- und Führungskräften ehrenamtlich in ihrer Weiterentwicklung unterstützt.


„Eine wirklich tolle Sache“, sagt Leiterin Barbara Niehaus. „Ein Coaching von Profis, vor allem mit Blick auf Finanzierung oder Öffentlichkeitsarbeit, dazu in jeder Phase die Rückmeldung der Juroren, wie unser Projekt von außen wahrgenommen wird – allein das war für uns schon ein enormer Gewinn.“ Das Preisgeld von 5000 € konnte dann direkt in Verbesserungen investiert werden. Zusammen mit Lena Röcker von startsocial erzählen sie uns davon.

Stefanie Ismaili-Rohleder

Förderprogramm: Europa für Bürgerinnen und Bürger

Ziel des Programms »Europa für Bürgerinnen und Bürger« ist es, den Bürger/innen die Europäische Union und ihre Funktionsweise näherzubringen. Gefördert werden Kommunen, Organisationen und Einrichtungen, die mit ihren Begegnungsprojekten zu folgenden Zielen beitragen: den Bürgerinnen und Bürgern ein Verständnis von der Europäischen Union, ihrer Geschichte und ihrer Vielfalt vermitteln; die Unionsbürgerschaft fördern und die Bedingungen für die demokratische Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger auf EU-Ebene verbessern.

 

Stefanie Ismaili-Rohleder hat an den Universitäten Bonn und Granada (Spanien) Politikwissenschaften, Europarecht/Völkerrecht und Spanisch studiert. Sie arbeitet seit 2014 in der Kontaktstelle Deutschland »Europa für Bürgerinnen und Bürger« und berät Antragsteller/innen zu den Fördermöglichkeiten im Programm. Zuvor hat sie bereits in zahlreichen Projekten des Trägervereins Kulturpolitische Gesellschaft e.V. gearbeitet, im Lektorat des Suhrkamp Verlages sowie bei verschiedenen Tageszeitungen. 

Sigrid Prokop

Förderprogramm: Europäischer Fonds ESF Kleinprojekte in Mecklenburg-Vorpommern
Das Programm ESF Kleinprojekte fördert kleine lokale Projekte in den Handlungsfeldern Gesundheit, Sport/Bewegung und bürgerschaftliches Engagement, insbesondere solche, die geeignet sind

  • einen Beitrag zur beruflichen und gesellschaftlichen Integration durch die Erhöhung und Erhaltung der Beschäftigungsfähigkeit zu leisten,
  • in Stadtteilen oder Orten mit besonderen sozialen Problemen den sozialen Zusammenhalt zu fördern oder
  • das Gemeinwesen auf der Basis zivilgesellschaftlichen Engagements zu stärken und demokratische Entwicklungen zu unterstützen.


Sigrid Prokop von der Geschäftsstelle des Regionalbeirats Mecklenburgische Seenplatte hat in den vergangenen Jahren viele solcher Kleinprojekte begleitet. Sie erklärt, worauf es bei der Antragstellung ankommt und zeigt Beispiele, die inhaltliche Orientierung geben.

Lars Räbiger

Förderprogramm: 99 Funken – Crowdinnovationen für Sparkassen: Gesellschaftliches Engagement ermöglichen und Zukunft gestalten
99 Funken ist eine Crowdfunding-Plattform, die als Initiative regionaler Sparkassen gestartet wurde. Ziel ist es, gemeinwohlorientiertes Engagement von Vereinen, Institutionen und Privatpersonen auf breite Schultern zu verteilen, um die Region zu fördern.

Lars Räbiger ist Direktor für Vertrieb und strategische Projekte der Neorot GmbH / Funkensprüher. Begeistert von den Chancen und Möglichkeiten des Crowdfundings verfolgt er seine Mission der Demokratisierung von Fördertöpfen.

Thomas Reimann

Förderprogramm: LEADER und ILER - Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung
Thomas Reimann stellt zwei Programme speziell für den ländlichen Raum vor.
LEADER ist ein Maßnahmenprogramm der Europäischen Union, mit dem innovative Aktionen im ländlichen Raum gefördert werden. Lokale Aktionsgruppen vor Ort vergeben Mittel für Projekte auf der Grundlage eines selbst erarbeiteten Entwicklungskonzepts. 
Mit der ILERL M-V können Investitionen in den Bereichen Flurbereinigung, kommunale Straßen- und Wegeinfrastruktur, Dorfentwicklung, Einrichtungen für lokale Basisdienstleistungen und kleine touristische Infrastruktureinrichtungen gefördert werden.

 

Thomas Reimann ist seit 2003 Leiter des Referates ländliche Entwicklung im Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern. Das Referat trägt die fachliche Verantwortung für die Umsetzung der vorgestellten Fördermaßnahmen in Mecklenburg-Vorpommern. Als Mitglied der Gemeindevertretung seines Wohnortes kennt Thomas Reimann aber auch die andere Perspektive.

Jan Holze

Förderprogramm: Ehrenamtsstiftung MV - Förderung von ehrenamtlich getragenen Vorhaben
Die Förderung der Ehrenamtsstiftung ist für kleinere Vorhaben ideal. Anträge können das ganze Jahr ohne Fristen, einfach und schnell gestellt werden. Gefördert werden ehrenamtlich getragene Vorhaben und Ideen, die geeignet sind die Gemeinschaft und den Zusammenhalt in MV zu stärken - und das für alle gemeinnützigen Zwecke. Jan Holze zeigt Ihnen wie unkompliziert das funktioniert.

Jan Holze betrachtet die Dinge gern aus verschiedenen Perspektiven. Er ist Betriebswirt und Jurist und seit seiner Jugend ehrenamtlich in der Sportverbandsarbeit tätig. Heute ist er Geschäftsführer der Stiftung für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement in Mecklenburg-Vorpommern und ehrenamtlich Vorsitzender der Deutschen Sportjugend.


Hendrik Menzl

Förderprogramme: Kunst und Kultur
Das Servicecenter Kultur bietet Künstler*innen und Kulturschaffenden in Mecklenburg-Vorpommern Informationen zu Fördermöglichkeiten und Hilfestellung bei der Beantragung von Fördermitteln. Das Angebot richtet sich an alle Künstler*innen und Kreativen im Land. Neben der Möglichkeit eines persönlichen Beratungsgesprächs in der FRIEDA23 in Rostock werden auch Sprechtage und individuelle Termine in allen kreisfreien Städten und Landkreisen angeboten.

Hendrik Menzl ist Diplom-Medienwirt. Neben freiberuflicher Tätigkeit für u.a. Initiative Musik gGmbH, VUT e.V. und PopKW e.V. war er lange Jahre selbst künstlerisch aktiv.

Er arbeitete in Berlin als Künstlermanager und Konzertagent. Seit 2016 ist Hendrik Menzl bei der KARO gAG Projektleiter des Servicecenter Kultur und kombiniert seine Kompetenzen aus den Bereichen, Kunst, Kultur, Fördermittel und Kommunikation. 


Uwe P. Richter

Praxisbeispiel: Bürgerverein Wittenborn e.V.
Der Bürgerverein Wittenborn e.V. besteht aus einer Handvoll engagierter Bürger, die eine ganze Menge unternehmen, um ihr Dorf zukunftsfähig zu machen. Sie wollen nicht zu den aussterbenden Dörfern gehören und glauben, dass vor allem ein gutes und anspruchsvolles Kulturangebot wichtig ist, um das Überleben auf dem Land zu sichern.

Uwe P. Richter ist als freier Autor und Journalist für die unterschiedlichsten Medien und Anstalten unterwegs. Er bringt mit Gleichgesinnten erfolgreich Kultur auf's Land und füllt damit Leerräume.

Dr. Steffen Schoon

Förderprogramme: Zuwendungen des Landes Mecklenburg-Vorpommern zur politischen Bildung
Dr. Schoon stellt Ihnen verschiedene Programme des Landes vor, die Aktivitäten zur politischen Bildung, zur Gewaltprävention an Schulen und zur Stärkung von Demokratie und Toleranz und deren Prozesse in Kommunen, Vereinen und Verbänden fördern.

Dr. Steffen Schoon hat an der Universität Rostock Politikwissenschaft und Geschichte studiert und seine Dissertation zum Thema „ Parteien, Wahlen und politische Traditionen in Mecklenburg-Vorpommern“ absolviert. Er war danach  

wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Rostock und ist seit 2009 Fachreferent in der Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern.